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neu bei uns auf der Seite, künftig unter "zu dumm" (Hauptseite, ganz unten): Infos für denkende Nachbarn (und Freunde)gegen die (immer noch) fortwährende Verdummungspolitik in Sachen Kernenergie.

Seite wird unregelmäßig fortgeführt und ist chronologisch aufgebaut (runterscrollen)!

Frühjahr 2011: Wenn sich ein (bayerischer) Minister Zeil hinstellt und behauptet, alle deutschen Kernkraftwerke hätten das gleiche Sicherheitsniveau, obwohl mittlerweile jeder weiß, das Isar 1 nicht einmal eine zweite Sicherheitshülle besitzt - was soll man davon halten? Und dass die übrigen Kraftwerke gegen den Absturz eines Passagierfluges geschützt seien, ist schlichtweg eine Lüge. Das AKW Grohnde z.B., an dem ich als junger Hupfer selbst als Konstukteur mitgewirkt habe (leider) ist für den (unbeabsichtigten) Absturz eines Phantom-Kampfflugzeuges berechnet, an Verkehrsflugzeuge - schon gar nicht vollgetankt und von Terroristen gesteuert - dachte damals kein Mensch. 
Bei uns gibts keine Tsunamis? Dafür gibts bei uns im Fall des Falles auch keine Windrichtung, die aufs offene Meer zeigt und die Zahl der gefährdeten Menschen so auf die Hälfte reduziert! Viele weitere Fakten, unter anderem zur Erdbebengefährung unserer AKWs finden sich auf der homepage von ".ausgestrahlt" (auf logo klicken).

Die Katastrophe von Japan, deren ganzes Ausmaß zur Zeit (Anfang April 2011) noch gar nicht absehbar ist, hat angeblich unsere Politiker aufgeschreckt. Falls sie nicht tatsächlich so dumm sind wie sie sich geben, waren ihnen zwar vermutlich immer schon die Risiken der Kernenergie bekannt, aber unter dem Druck der Schattenregierung - sprich der Wirtschaft und speziell der Energieriesen RWE, E-on, EnBW, Vattenfall - haben sie sich trotz massiver Proteste denkender Bürger (siehe Foto - flashmob in Wolfratshausen im Dezember 2009!) und vernunftgesteuerter Parteien dazu hinreißen lassen, eben diesen Konzernen eine Laufzeitverlängerung zu schenken. Vor den Bildern aus Japan ist nun plötzlich davon die Rede, dass man die Risiken neu einordnen müsse - selbstverständlich "mit Augenmaß" - wie sich Frau Merkel gebetsmühlenartig wiederholt....fragt sich, welcher "Blickwinkel" zu diesem "Augenmaß" führen soll.

Schon beim ersten Schritt der Umsetzung des von ihr verordneten "Moratoriums", nämlich der Teilabschaltung der Reaktors Isar 1, gab es allerdings wieder eine Panne: Nicht einmal zum sicheren Herunterfahren ihrer Reaktoren sind die Kernkraftwerksbetreiber imstande! Artikel aus der SZ bei Klick auf das Bild!

Wir sollten uns von diesen lächerlichen Farcen unserer Politiker ohnehin am besten gar nicht mehr beeindrucken lassen und stattdessen endlich das Heft selbst in die Hand nehmen, denn das können wir!

Was wir tun können? Als erstes aus dem Atomstrom aussteigen. In der Berggasse 18 gibt's schon seit langem nur noch Öko-Strom (Achtung, auch da gibts schon Deckmäntelchen-Produkte!), den Strom für den allseits bekannten und beliebten Brunnen am Stellplatz liefert die Sonne, der Espresso wird von Hand gemahlen (schmeckt besser!) und an Omas Sahnequirl kann man auch prima seine Agressionen loswerden. Gut, soweit muss man nicht gehen, aber Strom z.B. von greenpeace  (link siehe "termine / service") kann sich jeder leisten, auch wenn er ein paar Prozent mehr kostet als bei den Umweltsündern eon oder yello! Dafür flattert einem dann auch wenigstens nicht bei jeder sich bietenden Begründung / Ausrede eine Tariferhöhung ins Haus! Infos zu "Atomausstieg selber machen" und zu atomenergiefreiem Strom bei Klick auf das Logo!

Links zu den vier besten Ökostrom-Anbietern sind ab sofort auf unserer Seite "termine/service" am Ende der Seite bei den Service-Links zu finden, und zwar jeweils mit Direktlink zu den Online-Auftragsformularen!

Wie wichtig es ist, sich bei der Auswahl eines Anbieters für grünen Strom nicht blenden zu lassen, kann man schon im Text zu einem Vergleichstest von "ökotest" (ÖKOTEST-Spezial Energie 2010) aus dem Jahr 2010 lesen. Bitte dazu den link anklicken!
Nur Anbieter, die nicht - auch nicht über fünf Ecken - mit den Energieriesen und sonstigen rein profitorientierten Unternehmen verbandelt sind, die selbst in regenerative Stromerzeugung investieren und nicht nur sowieso vorhandene Wasserkraft aus abgeschriebenen Kraftwerken vermarkten, kann man wirklich ernst nehmen!

Wer deutsche Kernkraftwerke abschaltet, akzeptiert, dass wir Atomstrom von unsichern Atomkraftwerken aus Frankreich oder Tschechien importieren!?
Mit solchen Plattitüden versuchen die Energiekonzerne, ewiggestrige Politiker und sonstige scheuklappenbewehrte Fortschrittshemmer immer wieder, Stimmung gegen den Ausstieg zu machen. Und sind natürlich übereifrig, wenn sie einen Importüberschuss vermelden können, wie vor einigen Tagen (5.April). Dass mehr Strom importiert als (geichzeitig!) ausgeführt wird, sagt allerdings über die Sicherheit unserer Versorgung überhaupt nichts aus. Der aktuelle Strompreis an der Leipziger Strombörse orientiert sich am jeweils momentan teuersten Anbieter, beispielsweise einem Braunkohlekraftwerk irgendwo in der Pampa. Wenn dann Strom billiger aus Tschechien zugekauft werden kann, dann wird er auch gekauft, und zwar von wem? Richtig - von unseren allseits bekannten Energieriesen RWE & Co.
Und was die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke anbelangt: dazu kann man den schönen Sicherheitscheck machen, den ".ausgestrahlt.de" auf seiner Seite veröffentlicht hat(unbedingt auch auf "mehr Risiko-Auswahl" klicken, da geht's nämlich dann ans Eingemachte....mit genauen Erklärungen!).

Die einzige Aussagekraft von Stromzukäufen reduziert sich damit darauf, dass es genau diesen Konzernen sch...egal ist, aus welchem Schrottkraftwerk der Strom gerade kommt. Hauptsache, sie machen den größtmöglichen Gewinn! Also lasst Euch nicht für blöd verkaufen! Aus der nebenstehenden Grafik (anklicken zur Vergrößerung, Quelle: Spiegel) kann man bezogen auf die Spitzenlast 2009 gut erkennen, dass auch ohne die sieben "Moratoriums-Kraftwerke" immer noch 20% Stromüberschuss gewährleistet wären.

Komplett-Ausstieg aus der Kernenergie bis 2015! Dazu hat Greenpeace eine ausführliche Studie erstellt, die beweist, dass sogar die alten Kohlekraftwerke dazu nicht notwendig wären! Sonne, Wind, Geothermie und Gaskraftwerke, die bereits in Bau oder fest geplant sind, reichen völlig aus! Link zur Greenpeace-Studie mit ausführlichem Begleitmaterial beim Klick auf das Bild!

Mahnwachen am Wolfratshauser Marienplatz im Mai/Juni 2011 - wir aus der Berggasse sind mit dabei!

Wir schauen nicht tatenlos zu, wie gewissenlose Konzerne und gedankenlose Politiker unsere und die Zukunft unserer nachfolgenden Generationen aufs Spiel setzen!

Damit sich an diesem Verhalten etwas ändert - und natürlich zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe in Fukushima - haben einige Anwohner aus der Berggasse an den wöchentlichen und an der im  teilgenommen. Insgesamt drei mal haben wir den Protest mit Unterstützung von Andi Weinert und anderen auch musikalisch zum Ausdruck gebracht. Diaschau - angefangen von den Proben in der Berggasse bis zum Ausklang im D'Amato - und Videos beim Klick auf die Bilder! Danke an Birgit (fast alle Fotos hat sie gemacht) und Rudi für die vielen wunderbaren Impressionen!

Artikel im Isar-Loisachboten                Artikel in der Süddeutschen Zeitung

Der "Atomkonsens" Ende Mai 2011 hat - wie erwartet - mehr Fragen (und Hintertürchen) offengelassen als beantwortet. Die Einigung auf den Ausstiegstermin 2022 ist nur vordergründig ein Erfolg. In Wirklichkeit wurde wieder die berüchtigte Stromkontingente-Regelung beibehalten, nach der nahezu beliebig Reststrommengen von einem Meiler auf einen anderen übertragen werden können. Auch Stillstands- und Wartungszeiten können so die Laufzeiten verlängern, und man kann mit einiger Fantasie (an der es den Energieriesen bisher schon nie gemangelt hat) die meisten Atomkraftwerke beispielsweise in eine neue Legislaturperiode retten. Zusätzliches Szenario: alle Meiler bleiben bis "kurz vor Schluss" am Netz, damit sich dann - angesichts einer bevorstehenden "Abschaltwelle" wieder das Märchen vom Blackout verkaufen lässt. Bis dahin kümmert sich selbstredend auch niemand um die neuen Stromtrassen.
Weiteres - unverständliches - Ergebnis: ausgerechnet einige Kernkraftwerke, die wie allgemein bekannt für diesen Zweck am wenigsten geeignet sind - sollen als "kalte Reserve" sozusagen auf Abruf betriebsbereit bleiben, obwohl Hoch- und Runterfahren die kritischsten Betriebszustände eines AKW sind (die Katastrophe von Tschernobyl ist auf einen "Abschaltetest" zurückzuführen!!!!). Jedes andere Kraftwerk wäre für diesen Zweck besser geeignet - aber die Betreiber greifen halt - mit Hilfe der Politik - nach jedem noch so dünnen Strohhalm, um ihre Meiler nicht endgültig stillegen zu müssen.

Auf Druck der Länderregierungen hat sich Frau Merkel nun doch entschlossen, feste Abschalttermine für jedes einzelne Kraftwerk in die "Konsensvereinbarung" mit aufzunehmen! Es geht also, wenn man will, und es geht auch gegen die Schadensersatzforderungen unverschämter und gewissenloser AKW-Betreiber. Die und ihre Aktionäre, denen sie die Forderungen angeblich schuldig sind, werden die ersten sein, die sich am Tag X davonmachen.
Im Zusammenhang mit dem immer noch aktuellen Thema kommen nun auch diverse Informationen aus den Randbereichen der Energieerzeugungsform, die nach außen so sauber und in Wahrheit doch dreckiger als das dreckigste Kohlekraftwerk ist, ans Tageslicht. Dazu zählt z.B. die Beschäftigung unterbezahlter "Atom-Nomaden" für Wartungs- und Reparaturarbeiten an AKWs. Mit deren Hilfe übergehen die Betreiber neben allen Arten von Vorschriften auch Strahlengrenzwerte, Schadenersatzforderungen im Fall einer Erkrankung durch Strahleneinwirkung usw. Der Film dazu "Alles im Griff" lief schon im März in Arte und ist auf YouTube zu finden. Wirklich sehenswert! (Auf Bild klicken). Weitere Filme zum Thema siehe unten!

Fazit: Abschalten ist nicht gleich stillegen! Und die nächste Bundesregierung kommt bestimmt! Deshalb ist weiterhin das Engagement jedes einzelnen von uns gefordert, um uns und unsere Kinder und Kindeskinder vor den Machenschaften verantwortungsloser Konzerne und Politiker zu schützen!

Am besten gleich zu einem der seriösen Ökostromanbieter (hier auf der Seite unter "Termine/Service" ) wechseln!!!!

Hier kann jeder seinen Beitrag leisten:  Nach einer einfachen Registrierung kann man alle öffentlichen Petitionen an den Deutschen Bundestag online mitzeichnen! Was es derzeit gibt? Na ja...alles mögliche....und vor allem Themen zu Atomenergie und Gefahren derselben! Also mitmachen!

Interessante Filme zum Thema Atomstrom / Ausstieg / Alternative Energien (auf Bilder klicken für Infos/Inhalt/Sende-Kinotermine/Download! - Nachtrag: Einige Filme sind mittlerweile nicht mehr online oder gesperrt - neue links bitte mitteilen!):

youtube




siehe auch youtube

Liebe Nachbarn, Freunde und zufällige Besucher!
Wie alle wissen, ist es endlich gelungen, den Ausstieg aus der Atomenergie in greifbare und konkrete Nähe rücken zu lassen. Wir aus der Berggasse haben unseren Beitrag geleistet - durch (aktive) Teilnahme an den Mahnwachen (siehe oben) und - wie ich hoffe - durch zahlreiche Umsteiger auf Ökostrom (links dazu auf der Seite "termine/service" ganz unten!). Vieles bleibt noch zu tun oder könnte verbessert werden: früherer Ausstiegstermin, "End"-lagerung, "Kaltreserve", Uranbergbau, Atomausstieg in anderen Ländern.....
Diese Seite ist im Grunde natürlich kein Forum für grüne Politik oder für Kampagnen gegen die immer noch viel  zu verbreitete Dummheit im Umgang mit unserer Natur und der Welt, die wir unseren Kindern hinterlassen. Bei aktuellen Anlässen werden wir auch in Zukunft tätig werden, aber bis dahin möchte ich dieses Thema denjenigen überlassen, die sich "hauptberuflich" - in den meisten Fällen aber "hauptehrenamtlich" damit beschäftigen. Dazu hier nochmal die entsprechenden links! (Fortsetzung der Seite darunter.....)

Ich bedanke mich bei allen, die sich nach Fukushima so sehr für ein Ende des Atomstroms in Deutschland eingesetzt haben und auch weiterhin einsetzen werden!

 Weitere links im Text sowie unter "termine/service"! Gerne setze ich an dieser Stelle weitere links ein! eMail genügt!

Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man über die Blödheit spanischer Dorfbewohner lachen....und deshalb gibts diesen Beitrag samt Artikel vom 2.1.2012 auch unter "zuletzt" (auf Bild klicken!)

"Bei Nacht und Nebel" betitelte die SZ im Januar 2012 einen Artikel zur Sicherheits-Nachrüstung bei deutschen AKWs. Allerdings werden nicht die Kraftwerke nachgerüstet, sonden lediglich die Zwischenlager. Nach Greenpeace-Information zum Schutz vor Terrorangriffen. Näheres zu diesem zweifelhaften Projekt beim Klick auf das Bild und den link im Text!


Diskussionen um Windkraftanlagen beherrschen die Seiten der Zeitungen und sogar Anzeigenblätter auch bei uns. Wie erwartet, wollen plötzlich alle die Energiewende, aber Rotoren vor dem eigenen Gebirgsblick will natürlich keiner. Den nebenstehenden Artikel aus dem "Gelben Blatt" vom 28. Januar 2012 will ich mal unkommentiert lassen, zumal er zeigt, wie die Trennungslinien quer durch einzelne Parteien (in diesem Fall die CSU) gehen. Als Mitglied im Historischen Verein, im künftigen Denkmalnetz Bayern und im Bund Naturschutz sind die Argumente, die allenthalben gegen Windkraftanlagen und ebenso gegen Fotovoltaikanlagen und Stromleitungen vorgebracht werden (und zwar in erster Linie von engagierten Bau- und Landschaftsbewahrern) mir natürlich nicht fremd, und viele davon sind sogar nachvollziehbar. PV-Anlagen auf Feldern lehne auch ich ab, das geht in der Sahara viel besser. Aber ehrlich gesagt: die paar Windräder, die sich bei uns rentieren, sollten wir auch in Kauf nehmen. Man sollte versuchen, die Tiefflugschneise am Golfplatz Bergkramer Hof abzuwickeln und stattdessen dort ein paar Windräder aufzustellen. Das wäre wenigstens eine sinnvolle Verwendung dieses verschwendeten Areals!
Aber im Ernst: ein Windrad oder selbst eine PV-Anlage kann, wenn sich bessere Alternativen auftun, ohne große Probleme wieder demontiert und in der Regel sogar woanders wiederverwendet werden - mit einem Atomkraftwerk geht das leider nicht. Selbst wenn alle Meiler stillgelegt werden - sie bleiben den uns nachfolgenden Generationen als gefährlicher Strahlenmüll erhalten! Also liebe Nachbarn und Mitbürger: akzeptiert Rotoren, PV-Anlagen und Stromleitungen wo immer es irgend zumutbar ist - die müssen nämlich nicht für ewig sein!


11. Februar 2012 - Gedenk- und Aktionstag zur bevorstehenden Jährung der Katastrophe von Fukushima

Am 11.Februar war es schon wieder 11 Monate her, seit die Katastrophe in Fukushima ihren unaufhaltsamen Lauf genommen hat. Ungeachtet des positiven Effekts, dass in Folge der Ereignisse endlich auch (fast) der letzte Ignorant kapiert hat, dass Atomenergie eine tödliche Sackgasse darstellt, und dass dadurch endlich der Atomausstieg in Deutschland in die Wege geleitet wurde, galt es zu diesem "Fast"-Jahrestag (am genauen Jahrestag steht das Gedenken an die Tsunami-Opfer im Vordergrund) doch an die Auswirkungen der Katastrophe zu erinnern. Eine Verpflichtung, die man angesichts immer noch anzutreffender Verharmlosungen auch in Zukunft wohl nicht wird vergessen dürfen. Aus dem gleichen Grund wird das Gedenken zwangsweise immer wieder mit Protest, Mahnung - aber auch Aufzeigen der machbaren Alternativen verbunden sein müssen. 

Nachdem in der Berggasse denkende Menschen leben und wir auch kurz nach den Ereignissen bereits aktiv geworden sind (siehe oben), haben wir uns dieser Verpflichtung gestellt und trotz eisiger Temperaturen (minus 10°C) an der Gedenk- und Protestveranstaltung am Wolfratshauser Marienplatz teilgenommen. Der unermüdliche Rudi Seibt führte durch das Programm und war selbst einer der engagiertesten Mitwirkenden. Eine "Atommüllentsorgung" erinnerte fatal daran, wie "sorgfältig" und "planvoll" dieses Thema in der Politik gehandhabt wird. Bürgermeister Forster sprach über die Kontakte und Vorsorgepläne mit der Partnerstadt Iruma, die glücklicherweise von allzu direkten Folgen der Atomkatastrophe verschont geblieben war, und wir animierten wie schon im Frühjahr 2011 die Teilnehmer zum Mitsingen bei unseren Liedern.
Bilderschau (oben) und ILB-Artikel (unten) beim Klick auf die Bilder.


Den Bock zum Gärtner machen - und konfuses Zeug verbreiten...

wie das geht, zeigt der nebenstehende Artikel aus der SZ vom 6. März 2012.
Da kann man lesen, mit welcher Kurzsichtigkeit und Unverantwortlichkeit zum einen Handwerkerverbände und zum andern Leute wie Herr Sinn, von denen man eigentlich angenommen hätte, dass sie sich nach den von ihnen mitzuverantwortenden Finanzdebakeln etwas länger im Hintergrund halten würden, die Energiewende torpedieren und gar von einer Rückkehr der Atomenergie faseln.
Wir zahlen die Umlage nach EEG gerne, obwohl wir sein Jahren grünen Strom beziehen (der bis zum Antritt der schwarz-gelben Merkel-Koalition von der EEG-Umlage befreit war!), wir würden sie natürlich auch viel lieber zahlen, wenn die mehr als 1.500 Betriebe (vor allem Großbetriebe), die davon befreit sind, sie auch zahlen müssten, und wenn nicht viele weitere Großkunden, die bei den Energieriesen immer noch umso weniger zahlen, je mehr Energie sie verbrauchen oder verschwenden, das gleiche zahlen müssten wir wir.
Hinzu kommt, dass nach Informationen in einer Sendung des BR darauf hingewiesen wurde, dass die Kürzung der Einspeisevergütung sich für den Endkunden lediglich im Bereicht von Zehntel Prozentpunkten stromrechnungsmindernd auswirken wird!! 
Wir alle profitieren von der Energiewende. Elektroinstallateure, die den Zug der Zeit nicht verpasst haben, können sich vor lauter Aufträgen für Fotovoltaikanlagen kaum noch retten, die deutschen Anlagenbauer profitieren von der Nachfrage nach chinesischen Solarzellen, weil die zu mehr als 80% auf deutschen Anlagen produziert werden.
Die gedankenlose Kürzung der EEG-Umlage wird also voraussichtlich mehr mittelständische Betriebe in die Pleite treiben als ihre Beibehaltung!
Und wer jammert, dass sein Betrieb wegen der EEG-Umlage pleite gehen wird, dem wäre auch ohne diese wohl nicht zu helfen gewesen. Schuldige findet man immer, statt sich an der eigenen Nase zu fassen.
All das verantwortungslose Geschwätz tritt sowieso in den Hintergrund, wenn man sich Filme über die Situation japanischer Kinder im Umkreis von Fukushima (die nur noch in der Turnhalle spielen können, weil sie nicht nach draußen dürfen) anschaut, wenn man erfährt, dass um ein Haar die ganze Region um Tokio auf Jahrzehnte unbewohnbar hätte werden können (bisher zurückgehaltene Studie für die japanische Regierung), oder wenn man (im Film "Yellow Cake" - siehe oben, mittlerweile auch auf youtube) sieht, wie in Namibia junge Frauen ohne jeglichen Schutz ihre Monstertrucks Tag um Tag durch den Urandreck der dortigen Minen steuern. Die hilflosen Gesichter, mit denen sie - offensichtlich den Tränen nahe - auf Fragen nach ihrem Gesundheitsrisiko reagieren, lassen keinen fühlenden Menschen kalt. Diese Frauen nehmen zur Kenntnis, wenn wieder einmal eine Kollegin krank wird, aber sie haben nicht einmal ein Dosimeter und nicht den geringsten Kenntnisstand über ihre tatsächliche Belastung.
All das haben wir - neben der Zukunft unserer Kinder - mit zu verantworten, wenn wir die Atomstrommafia weiter unterstützen. Aber ein Herr Sinn hat natürlich vor lauter Talkshow-Verpflichtungen und sonstigen Terminen (siehe oben), bei denen er sein neoliberales Geschwafel gebetsmühlenartig wiederholen kann, keine Zeit, solche Filme anzuschauen.
Unterschreibt die campact-Kampagne gegen die willkürliche Kürzung der EEG-Umlage und zeigt den veranwortungslosen Politikern, die nach wie vor die Energieriesen unterstützen, die rote Karte!
Die Energiewende darf jetzt nicht schon wieder durch Spekulanten und Leute, die entweder keine Kinder haben oder denen nichts an deren Zukunft liegt (eigentlich unfassbar....) blockiert werden. Ich hasse Umzüge, und ich will nicht wegen eines verantwortungslosen Herrn Röttgen oder eines dummen Herrn Rösler, die durch die Kürzung der EEG-Umlage die Energiewende torpedieren, von Wolfratshausen wegziehen müssen.

Am kommenden Sonntag (11.März) jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum ersten Mal. Es ist unfassbar, welche Äußerungen kurz vor diesem traurigen Jubiläum aus Wirtschaft und Politik zu vernehmen sind. Gedenken WIR lieber der Opfer der Naturkatastrophe, die zu einer Technikkatastrophe wurde, und sorgen WIR (z.B.mit dem Umstieg auf ehrlichen Ökostrom) dafür, dass auch das sich nicht mehr wiederholen kann!


Fortsetzung folgt.....nach Bedarf!


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